Apfel-News

Mai 11, 2026

Zwischen Nebel, Wiese und Gespräch beginnen die Apfel-Reisen oft mit einer langsamen Annäherung.

Reise heißt hier nicht nur Bewegung von Ort zu Ort. Gemeint sind ebenso Gespräche, lokale Kenntnisse, gelebte Landschaften und die Frage, wie sich ein Thema in einer Region verankert.

Die ersten Reiseeinträge sammeln deshalb keine touristischen Höhepunkte, sondern Übergänge: vom Garten in die Streuobstwiese, von der Beobachtung in die Recherche, vom Bild in die Erzählung. Aus solchen Wegen entstehen spätere Texte, Vorträge und Formate fast beiläufig.

Mich interessieren Lebensräume, in denen der Apfel mehr ist als Ware oder schöne Frucht. Ich suche Orte auf, an denen Menschen mit Sortenwissen, Pflege, Geschichte und Erinnerung verbunden sind. Manchmal ist das ein Hang mit alten Bäumen, manchmal eine Forschungsreise, manchmal ein eher stilles Gespräch am Rand einer Wiese.

„Apfel-Reisen folgen weniger einer Route als einer wachsenden Aufmerksamkeit.“

So entsteht ein Reisebereich, der Beobachtungen festhält, ohne sie vorschnell abzuschließen. Die nächsten Einträge dürfen offener, weiter und fremder werden – von süddeutschen Wiesen bis in die wilden Apfelräume Zentralasiens.